Was kann das MacBook Pro M4? Die wichtigsten Features im Überblick
Merkmal |
Details |
Prozessor |
Apple M4 Chip mit 10‑Kern CPU |
Grafikprozessor |
10-Kern GPU |
Neural Engine |
16-Kern Neural Engine |
Arbeitsspeicher |
16 GB oder 24 GB |
Speicheroptionen |
512 GB oder 1 TB SSD |
Display |
14” oder 16” Liquid Retina XDR |
Anschlüsse |
3x Thunderbolt 4 (USB-C), HDMI, SDXC-Kartensteckplatz, Kopfhöreranschluss, MagSafe 3 Ladeanschluss |
Konnektivität |
Wi‑Fi 6E (802.11ax), Bluetooth 5.3 |
Was uns begeistert und was fehlt
👍 Viele Anschlüsse: Mit HDMI, SD-Kartenleser, MagSafe und drei Thunderbolt 4 musst du kaum auf Adapter zurückgreifen.
👍 Brillantes Display: Das Liquid Retina XDR Display ist gestochen scharf, farbtreu und superhell.
👍 Top Performance bei langer Akkulaufzeit: Der M4 liefert viel Leistung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz. Ideal für unterwegs.
👎 RAM und SSD nicht aufrüstbar: Was du kaufst, bleibt – spätere Upgrades sind nicht möglich.
👎 Für viele überdimensioniert: Wer nur Office, Mail und Surfen braucht, zahlt hier für Leistung, die er kaum nutzt.
Powercheck: Was kann das M4 MacBook Pro leisten?
Das M4 MacBook Pro ist kein typisches Upgrade: Mit seiner 10‑Kern-CPU, einer starken 10‑Kern-GPU und der neuen 16‑Kern Neural Engine liefert es in nahezu allen Szenarien Spitzenleistung. Ob 4K-Videoschnitt, aufwendige Musikproduktionen oder Multitasking mit vielen Apps: Das MacBook Pro bleibt flüssig, leise und effizient.
Das Zusammenspiel aus Hardware und macOS ist so gut abgestimmt, dass selbst mit 16 GB RAM professionelle Workflows möglich sind. Für alle, die mehr wollen, gibt’s bis zu 24 GB RAM und 1 TB SSD – mit optionalem externen Speicher leicht erweiterbar.
Modell |
Chip |
Geekbench Single-Core |
Geekbench Multi-Core |
MacBook Pro (2024) |
M4 |
3749 |
14701 |
MacBook Pro (2023) |
M3 |
3079 |
11557 |
MacBook Air (2023) |
M2 |
2596 |
9727 |
Diese Werte stammen von Geekbench 6, einem beliebten Benchmark-Tool zur Messung der Prozessorleistung. Die Scores bieten eine erste Orientierung zur Rohleistung eines Chips, spiegeln aber nicht immer die Alltagsperformance wider – Faktoren wie Software-Optimierung, Akkuzustand und Hintergrundprozesse beeinflussen das Ergebnis.
📌 Mehr über die Aussagekraft von Geekbench-Scores erfährst du in unserem Blogartikel.
Wie lange wird das MacBook Pro M4 mit Software-Updates versorgt?
Apple gehört zu den Herstellern mit dem längsten Software-Support – und das gilt auch für das M4 MacBook Pro. In der Regel erhalten Macs etwa 7 Jahre lang große macOS-Updates, dazu kommen Sicherheitsupdates für bis zu 2 weitere Jahre.
Heißt konkret: Wer sich 2025 ein M4 MacBook Pro kauft, kann bis mindestens 2032 mit neuen Funktionen und Sicherheits-Patches rechnen.
Dank Apple Silicon und dem hauseigenen Chip-System ist auch in Zukunft eine enge Verzahnung zwischen Hard- und Software garantiert, was den Support besonders langlebig und stabil macht. Wer also heute investiert, bekommt nicht nur Leistung, sondern auch viele Jahre Ruhe vor dem nächsten Upgrade.
M4 Max MacBook Pro: Das erste echte Upgrade seit M1 Max?
Marques Brownlee hat das M4 Max MacBook Pro getestet – nach drei Jahren mit dem M1 Max. Sein Fazit: spürbar schneller, deutlich besser bei Video-Workflows und erstmals wieder ein Upgrade, das sich wirklich lohnt.
Was überzeugt:
✔ Deutlich mehr Leistung – Im Vergleich zum M1 Max ist der M4 Max rund 2x schneller bei CPU & GPU, schlägt in Benchmarks sogar den M2 Ultra.
✔ Praxisvorteil bei Video-Projekten – 8K-Projekte in Final Cut laufen spürbar flüssiger, Exporte sind etwa doppelt so schnell.
✔ AI-Features wie Magnetic Mask – Neue Funktionen in Final Cut Pro 11 nutzen die Neural Engine des M4 sichtbar effizienter.
✔ 1.000 Nits SDR-Helligkeit – Inhalte bleiben selbst bei direktem Sonnenlicht gut sichtbar.
✔ Thunderbolt 5 – Drei Ports, mehr Bandbreite, bis zu drei externe 6K-Displays möglich – gut fürs Zukunfts-Setup.
✔ 16 GB RAM jetzt Standard – Endlich genug für aufwendige Workflows, Multitasking und speicherhungrige Anwendungen.
✔ Leise Leistungssteigerung – Trotz mehr Power ist der M4 Max effizienter, mit besserer Akkulaufzeit und spürbar flüssiger Reaktionszeit.
✔ Center Stage & bessere Webcam – Die neue Ultraweitwinkel-Kamera folgt der Bewegung, macht Video-Calls dynamischer.
✔ Quantum Dot Panel – Apple hat heimlich alle Panels auf Quantum Dot Displays umgestellt – sattere Farben, bessere Effizienz.
Wo es schwächelt:
❌ Thunderbolt 5 (noch) kaum relevant – Zubehör ist rar und teuer – die echten Vorteile kommen erst mit wachsendem Ökosystem.
❌ Space Black bleibt ein Fingerprint-Magnet – Sieht neu top aus, wirkt aber schnell „benutzt“. Skins helfen.
➡ Wer vom M2 oder M3 kommt, muss nicht upgraden. Wer aber vom M1 Max oder älter kommt und regelmäßig anspruchsvolle Workflows nutzt, bekommt hier endlich ein rundum verbessertes MacBook Pro, das in vielen kleinen Details glänzt. Kein Muss, aber erstmals wieder ein Upgrade, das sich spürbar lohnt.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9HQx5pgUoiY&t=95s
Unser Fazit: Lohnt sich das M4 MacBook Pro?
Wenn du regelmäßig anspruchsvolle Aufgaben erledigst, ist das M4 MacBook Pro eine starke Wahl. Die Kombination aus hoher Leistung, brillantem Display, besserer Akkulaufzeit und neuen Features wie Thunderbolt 5 und Nano-Textur, macht es zum besten MacBook Pro bisher.
Für wen lohnt es sich besonders?
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Für Kreative, die mit 4K-/8K-Videos, Grafikdesign oder Musikproduktion arbeiten.
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Für Entwickler und Power-User, die auf maximale Performance und Zukunftssicherheit setzen.
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Für alle, die viel unterwegs arbeiten und trotzdem auf Pro-Leistung angewiesen sind.
Wer sollte lieber ein anderes Modell wählen?
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Wer hauptsächlich surft, streamt oder Office nutzt, fährt mit dem MacBook Air M3 günstiger – bei ähnlicher Alltagserfahrung.
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Wer bereits ein M2 oder M3 MacBook Pro hat, wird den Unterschied kaum spüren.
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Wer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, kann zu den M1- oder M2-MacBooks greifen, egal ob zu den Air- oder Pro-Modellen. Diese lohnen sich refurbished umso mehr.